Um 7:30 Ging es für uns, die Fachgruppe Elektroversorgung, aus Düren los. Wir trafen uns mit den Fachgruppen der Ortsverbände Aachen, Düren, Düsseldorf, Mönchengladbach und Nettetal sowie die Räumgruppe aus Neuss, dazu der Zugtrupp aus Düsseldorf in Mönchengladbach. Um 9 Uhr begann unser Einsatzszenario. Wir fuhren den OV Mönchengladbach an. Der Einsatzauftrag lautete: Wiederherstellen der Stromversorgung nach Sabotage. Dazu gehört allerdings mehr als das Verlegen von Kabeln und Stromeinspeisung.
Zuerst mussten wir mit unserem LKW einen Materialtransport vornehmen. Unter anderem transportierten wir: Schaltschränke, Leitungen und eine Tauchpumpe.

Nach dem Beladen unterstellten wir uns der Fachgruppe E aus Aachen. Während die anderen Gruppen folgende Aufgaben übernahmen: Freileitungsbau mittels Hubsteiger, Setzen eines Kabelverteiler(KV)-schranks mit Unterflursockel, Auflegen von Leitungen im KV-Schrank und setzen von Tiefenerdern mit entsprechender Einmessung, sollten wir im laufe des Tages eine Leitung in ca 80 cm Tiefe quer über das Übungsgelände des OV’s Mönchengladbach verlegen. Der entsprechende Graben wurde am Vortag ausgehoben, war allerdings aufgrund von Regen in der Nacht mit Wasser voll gelaufen. Nachdem wir die Leitung von der Trommel abgerollt haben und bereits neben dem Graben positionierten, begannen wir nach der Mittagspause diesen trocken zu legen.

Egal wie viele große Baumaschinen auch dabei waren, manche Aufgaben sind Handarbeit. Also nahmen wir uns Spaten und Schaufeln und begannen damit, Sand im Graben zu verteilen.
Nach dem alles halbwegs trocken und begradigt war, wurde die Leitung in den Graben gelegt und darüber folgte erneut eine dicke Schicht Sand. Währenddessen wurde der Kabelgraben von unserem Gruppenführer vermessen, um später nachvollziehen zu können, wo die Kabel verlegt sind.
Diese Aufgabe ließ auch den Multifunktionalen Einsatzanzug der Helfer nicht verschont. Helm bis Stiefel voll mit Sand, Matsch und Schlamm lag die Leitung gegen 16:30 Uhr.
Nachdem wir unser Material wieder verladen hatten ging es als letztes zum Waschplatz, wo LKW und Helfer mit einem Hochdruckreiniger wieder halbwegs vom Dreck befreit wurden um dann gegen 18 Uhr die Rückfahrt nach Düren anzutreten.
Die Helfer durften an diesem Tag lernen, das im Ernstfall nichts planbar ist, spontan neu entschieden werden muss und auch Körperliche Arbeit zur Fachgruppe Elektroversorgung dazu gehört.
Text,Bilder: Katharina Macherey
Neueste Kommentare